Bitwala freut sich: Bitcoin Banking wird immer beliebter

Bitwala freut sich: Bitcoin Banking wird immer beliebter

By Benson Toti - Min. gelesen

Das vergangene Jahr verbucht das deutsche Unternehmen als großen Erfolg. Und hat sich erneut große Ziele für 2020 gesteckt.

2019 war ein gutes Jahr für das Krypto-Unternehmen

Als das deutsche Unternehmen Bitwala vor dem Jahreswechsel 2018/19 an den Start ging, war das mediale Echo durchaus groß. Denn bis dahin gab es in Deutschland nur wenige große Firmen, die es im Umfeld von Bitcoin und Altcoins mit der internationalen Konkurrenz messen konnte. Die eigentliche Unternehmensgründung datiert bereits auf das Jahr 2015, mit der Zeit konnte der Dienstleister unter anderem die bekannte Digital Currency Group und viele andere als Geldgeber gewinnen. Im Bereich Krypto-Banking hatte man sich nicht weniger als eine echte Revolution auf die Fahnen geschrieben. So positiv der aktuelle Rückblick ausfällt, so optimistisch gibt sich das Unternehmen auch hinsichtlich des laufenden Jahres 2020. vielleicht wird sogar abermals per STO frisches Kapital eingesammelt?

Kontoservice mit Krypto-Bezug kann sich etablieren

Der gebührenfreie Kontodienst samt eingebauter Wallet auf Basis der Blockchain nimmt zunehmend Fahrt aus. In mittlerweile mehr als 30 Ländern Europas, so die aktuellen Daten, konnten inzwischen Kunden gewonnen werden. Die Zahl der Kunden ist laut dem Anbieter gerade in den zurückliegenden beiden Monaten bis Ende Januar 2020 rasant gestiegen. Zwischenzeitlich wurde die Schwelle von 50.000 registrierten Konto durchbrochen, was nicht einmal die scheinbar positive Unternehmensprognose erwartet hatten. Innerhalb der Krypto-Community scheint vor allem Mundpropaganda ein wichtiger Grund für den Erfolg zu sein. Monetäre Belohnungen für das Anwerben anderer Kunden wirkte sich wohl ebenfalls günstig auf die Kundenentwicklungen aus. Und die Berliner wollen innerhalb Europas weiter wachsen. Bis zum Ende dieses Jahres rechnet das Unternehmen mit einer sechsstelligen Zahl Kunden.

Profitiert die Kryptobranche von unzufriedenen Bankkunden?

Dies führen die Experten bei Bitwala auf das gerade in der deutschen Heimat weiterhin gute Interesse zurück. Hier ist laut dem Banking-Experten gut jeder zweite Kunden zuhause. Wichtige Märkte sieht man außerdem in Italien, Spanien oder der als Krypto-freundlich bekannten Alpenrepublik Schweiz. Auch die Entwicklungen innerhalb der traditionellen Bankenwelt spielen Bitwala zukünftig wohl weiter in die Hände. Dass Bankkunden zusehends kaum Anlagezinsen mehr erhalten oder sogar Gebühren für die Verwahrung ihrer Ersparnisse bei einer Bank zahlen müssen, kommt den neuen Dienstleistern zugute. Mit derzeit einem Prozent Gebühren beim Kryptohandel mit Bitcoin und Ethereum fallen die Entgelte gering aus. Zudem will der Betreiber neue Blockchain-Produkte mit Verzinsung noch mehr anbieten. Zum Jahresende verwahrte das Unternehmen für Kunden nach eigener Aussage rund 1.500 BTC.

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