Krypto wird in Indien nie gesetzliches Zahlungsmittel: Finanzminister

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Krypto wird in Indien nie gesetzliches Zahlungsmittel: Finanzminister

By Harshini Nag - Min. gelesen

Der Minister warnte die Bürger auch davor, dass private Kryptowährungen nicht von der Regierung autorisiert sind.

Der indische Finanzminister TV Somanathan erklärte, dass große Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum keine Chance haben, im Land als gesetzliches Zahlungsmittel anerkannt zu werden.

Der Kommentar erfolgt einen Tag, nachdem die Modi-Regierung angekündigt hat, dass Indien das viel diskutierte pauschale Verbot von Kryptowährungen nicht verhängen wird. Das Land wird stattdessen alle Gewinne aus Krypto-Transaktionen mit 30 % besteuern, erklärte Finanzminister Nirmala Sitaraman während der Haushaltssitzung des Parlaments.

In einer Erklärung gegenüber Asian News International erklärte Somanathan, dass die von der Reserve Bank of India unterstützte digitale Rupie zwar von der Regierung anerkannt werde, Krypto-Token und NFTs jedoch als Vermögenswerte verbleiben würden, deren Wert zwischen zwei Personen bestimmt werde.

„Der Rest [andere Vermögenswerte als die digitale Rupie] ist kein gesetzliches Zahlungsmittel, wird nicht, wird niemals gesetzliches Zahlungsmittel werden. Bitcoin, Ethereum oder NFT werden niemals gesetzliches Zahlungsmittel werden. Sie können Gold, Diamanten, Krypto kaufen, aber das wird nicht die Wertgenehmigung der Regierung haben“, sagte Somanathan.

Er warnte ferner, dass die Entscheidung der Regierung, digitale Assets nicht zu verbieten, nicht als Unterstützung der Idee angesehen werden darf, dass Krypto in Indien weit verbreitet sein wird.

„Menschen, die in private Kryptos investieren, sollten verstehen, dass sie nicht die Genehmigung der Regierung haben. Es gibt keine Garantie, ob Ihre Investition erfolgreich sein wird oder nicht, man kann Verluste erleiden und der Staat ist dafür nicht verantwortlich."

Trotz der Zurückhaltung gegenüber Krypto macht Indien jedoch weiterhin große Fortschritte in Richtung Digitalisierung.

Gestern bestätigte das Land seine Pläne für eine digitale Zentralbankwährung, die digitale Rupie, die der digitalen Wirtschaft Indiens einen „großen Schub“ verleihen soll. Darüber hinaus kündigte Sitaraman an, dass Indiens digitale Rupie bis 2023 eingeführt wird.

Die Regierung veranstaltete im vergangenen Jahr auch eine Schulungsveranstaltung für Beamte zu Kryptowährungen und ihren Auswirkungen auf die Wirtschaft.