Morgan Stanley: „Bitcoin hat keinen Wert“; Vorerst keine EU-Regulierung

Morgan Stanley: „Bitcoin hat keinen Wert“; Vorerst keine EU-Regulierung

By Benson Toti - Min. gelesen

Laut einem Bericht des Nachrichtenprotals Business Insider haben Analytiker der amerikanischen Bank “Morgan Stanley” eine Studie erstellt, die zu dem Ergebnis kommt, dass Bitcoin einen Wert von null hat. Die Europäische Union möchte währenddessen keine Regulierung von Kryptowährungen in naher Zukunft vorantreiben.

In der Studie mit dem Namen “Bitcoin decrypted” sollen die Analytiker von Morgan Stanley herausgefunden haben, dass der „wahre“ Wert von Bitcoin bei null liegt. Als Begründung wird angeführt, dass BTC nicht wie eine Währung bewertet werden kann, weil es keinen damit verbundenen Zinssatz gibt. Außerdem sei es auch nicht mit Gold vergleichbar, da es nicht anderweitig, beispielsweise für Schmuck verwendet werden kann. Als Zahlungsmittel ist Bitcoin nach Argumentation der Analysten auch nicht geeignet. Als Nachweis wurde hierfür angeführt, dass aktuell lediglich 3 der Top 500 eCommerce-Händler weltweit Bitcoin akzeptieren.

EU-Kommissar: Keine Regulierung von Bitcoin durch EU

In einem Interview mit Bloomberg hat Pierre Moscovici, EU-Kommissar für Wirtschaft, Finanzen, Steuern und Zoll angedeutet, dass es zeitnah keine EU-weiten Bitcoin-Regulierungen geben wird. Seiner Ansicht nach ist Bitcoin keine Währung. Man habe im Kreise der EU die Grundlagen von Bitcoin analysiert und sei aktuell zu dem Ergebnis gekommen, dass EU-weite politische Reaktionen nicht erforderlich sind.

Die Aussagen stehen im Gegensatz zu denen des französischen Finanzministers, der eine Diskussion über Kryptowährungen auf dem nächsten G20-Gipfel anstoßen möchte.

Insofern bleibt abzuwarten, was 2018 hinsichtlich der Regulierung von Kryptowährungen wirklich mit sich bringt. Sicherlich wird 2018 aber ein mindestens genauso rasantes und spannendes Jahr wie 2017.

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