Ethereum zu Fiat ohne KYC: MyEtherwallet bringt neue Integration

Ethereum zu Fiat ohne KYC: MyEtherwallet bringt neue Integration

By Benson Toti - Min. gelesen
Aktualisiert 07 November 2022

Auf Grund gesetzlicher Bestimmungen ist es an einschlägigen Börsen weltweit nötig den bekannten KCY-Prozess zu durchlaufen. Dies soll Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung vorbeugen. Auf Myetherwallet.com kann Ether durch ein Update der Plattform ohne einen langwierigen Identifizierungsprozess gegen Fiat gehandelt und abgehoben werden.

Eines der beliebtesten Wallets für Ethereum und ERC20-Token, MyEtherWallet (MEW), wird zukünftig die Konvertierung von Kryptowährungen zu Fiat ermöglichen. Dabei kann vorerst Bitcoin und Ether zu Schweizer Franken (CHF) und Euro (EUR) getauscht werden. Der komplette Dienst kann ohne das Durchlaufen eines entsprechenden KYC-Prozesses genutzt werden.

Dafür hat MEW Bity integriert, um das Abheben von Fiat ohne KYC zu ermöglichen. Bity verfügt in der Schweiz bereits über ein großes Netz an Geldautomaten, sodass sich das Unternehmen mit den internationalen Regulierungen und Vorschriften für digitale Assets bestens auskennt. Durch die Einhaltung der schweizerischen Anti-Geldwäscheverordnung (AMLA) ist es ein kompetenter Partner für den Kryptodienst MEW (frei übersetzt):

Bity ist in der Lage, dieses KYC-lose Exit-to-Fiat-Gateway anzubieten, da es die Anforderungen der Schweizerischen Geldwäschereiverordnung (GwG) erfüllt. Bity ist ein regulierter und geprüfter Finanzintermediär in der Schweiz.

Jedoch gibt es ein Limit, dass bis jetzt 5.000 CHF (ca. 4.400 Euro), entspricht. Die neue Integration kommt in Wallet Version 5 und bringt neben dem beschriebenen Aktualisierungen ein neus und verbessertes Interface, dass es besonders Kryptoneueinsteigern noch einfacher machen soll, die kostenlosen Services der Plattform zu nutzen.

Quelle: Screenshot Myetherwallet.com

Weiterhin hat MEW eine Schnittstelle zu Changelly eingeführt, sodass eine Vielzahl der verfügbaren digitalen Assets schnell und einfach getauscht werden können.

Auf Grund der immer stärker zunehmenden Regulierungsbestrebungen weltweit erhalten sogenannte “Privacy Coins” wie Monero oder Dash immer größeren Zulauf. Ein Grundbedürfnis vieler Nutzer ist der Schutz der eigenen Daten und der damit einhergehenden Anonymität bei der Bezahlung im Internet. Hierbei geht es nicht um kriminelle Aktivitäten, sondern einzig und allein um nicht zu 100% gläsern zu sein.

Featured Image: Jan Von Uxkull-Gyllenband | Shutterstock